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Der Hundeführer

Bevor sich ein Hundehalter entschließt, Rettungshundeführer zu werden bzw. den Hund zum Rettungshund auszubilden, sollte er sich darüber im Klaren sein, dass Rettungshundearbeit mehr als ein Hobby ist. Auf den Hundeführer kommt ein hoher Zeitaufwand sowie große Verantwortung zu.

 

Es ist nicht so, dass man als Hundeführer in eine Rettungshundestaffel geht und dort der Hund ausgebildet wird. Beide müssen gemeinsam viel lernen. Der Hundeführer muss sich in das Team einfügen.

 

Ein Mitglied der ÖRHB muss bereit sein, zu jeder Tages- bzw. Nachtzeit und bei jedem Wetter in den Einsatz zu gehen.

 

Körperliche und psychische Belastbarkeit:
Rettungshundearbeit ist kein Leistungssport, aber ein mehrstündiger Fußmarsch durch unwegsames Gelände bei sengender Hitze, klirrender Kälte oder in strömendem Regen darf kein Problem sein. Dies gilt für Ausbildung, Übung und Einsatz gleichermaßen.

 

Teamgeist:
Rettungshundearbeit ist Teamarbeit, das gilt für den Einsatz genauso wie für das Training. Der Einsatzleiter und jedes Mitglied muss sich im Einsatz auf seine Staffelkameraden verlassen können. Die erfolgreiche Ortung und
Bergung einer hilfsbedürftigen Person sind der Erfolg der ganzen Rettungshundestaffel, nicht der Erfolg eines Einzelnen. Jedes andere Mitglied im Team hätte die gleiche Leistung erbracht. Damit ist jede Rettungshundestaffel im Einsatz nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

 

Hilfsbereitschaft:
Rettungshundearbeit ist kein Hundesport. Es geht nicht um Pokale und Punkte, sondern um die Rettung von Menschenleben. Das Rettungshundeteam ist hier ausschließlich Mittel zum Zweck.

 

Weiterbildung:
Neben der praktischen Hundeausbildung müssen sich die Hundeführer weitere Fähigkeiten aneignen. Diese Ausbildung benötigt ebenfalls viel Zeit und Übung. Um im Einsatz erfolgreich operieren zu können, werden
folgende Kenntnisse benötigt:

  • Grundkenntnisse Orientierung mit Karte, Kompass und GPS
  • Sprechfunk
  • Erste Hilfe am Mensch und Hund
  • Knotenkunde
  • Wetterkunde
  • Einsatzlehre
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Supervision
  • Verhalten am Auffindeort

 

Selbständigkeit:
Rettungshundeführer müssen auch zu Hause sehr viel üben. Es reicht nicht, nur zum Training zu kommen. Dort erfolgt vom Ausbilder eine Anleitung, was wie geübt werden soll. Auf Grund des Aufwandes muss die ganze Familie hinter der Rettungshundearbeit stehen. Es muss einem auch bewusst sein, dass es mit einer bestandenen Prüfung nicht getan ist. Um einsatzfähig zu bleiben, muss ein Hundeleben lang
trainiert werden.

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