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Abschluss der Seminarreihe „ID-Tracking“ mit Ilkka Hormila

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Mit dem Modul 6 schloss die Seminarreihe „ID-Tracking“ ab, welche im Zeitraum der letzten zwei Jahre von der Bildungswerkstatt „Wi:Me:Ti: - Wissen:Mensch:Tier:“ in Dornbirn veranstaltet wurde. Durchgeführt wurden die Seminare vom finnischen Polizei- und Rettungshundeausbildner Ilkka Hormila.

Von der LG Vorarlberg nahmen Heidi Kaufmann mit Nick und Andrea Lux mit Shiwani sowie Birgit Erlach und LL Fritz Gruber (beide als Teilnehmer ohne Hund) an der Seminarreihe teil.

 

Vom 23. bis 25.03.2018 stellten sich die ID-Tracking-Teams in diesem letzten Modul vielfältigen Aufgabenstellungen und Überprüfungen. Angefangen von der Basisarbeit, der Geruchsdifferenzierung im „Line up“, bis hin zu realitätsnahen Einsatzszenarien – Ilkka evaluierte die Leistungen der Hundeführerteams bis ins kleinste Detail.

 

Am ersten Seminartag standen nach einem kurzen Theorieblock Aufgaben der Geruchsdifferenzierung auf dem Programm. Anschließend ging es nach Draußen ins Zentrum von Dornbirn. Am Rand des Marktplatzes mussten die Teams hintereinander in einem ihnen zugewiesenen Bereich einen Gegenstand (kleiner Metallschlüssel) finden. Dafür bekam der Hund zu Beginn einen anderen Gegenstand mit dem Zielgeruch präsentiert.

Trotz der sehr belebten Umgebung (Menschen, Hunde, Fahrzeuge) und immer wieder neugierig stehenbleibenden Passanten ließen sich die Hunde nicht ablenken und blieben fokussiert an ihrer Arbeit.

 

Der darauffolgende Tag begann in der Gegend des Rheinvorlandes. Bei strahlendem Sonnenschein wurden verschiedenste Tracks (Spuren) gelegt. Die Hundeführerteams standen dann vor ihrer nächsten Aufgabe: Nachdem dem Hund der Zielgeruch durch einen Gegenstand präsentiert wurde, sollte er den zugehörigen Track finden, aufnehmen und in die Gehrichtung verfolgen. Dabei war dann weiters auch ein Gegenstand anzuzeigen.

Die zweite Aufgabe an diesem Tag spielte sich wieder im belebten Stadtumfeld ab. Die Hundeführer erhielten einen Gegenstand mit dem Zielgeruch und folgende Information: Mehrere Bushaltestellen sind abzusuchen. Dabei soll herausgefunden werden, ob die Zielperson an einer dieser Bushaltestellen aus einem Bus ein- oder ausgestiegen ist. Obwohl diese Art der Aufgabenstellung für alle Hunde absolut neu war, leisteten viele von ihnen hervorragende Arbeit.

Am späteren Nachmittag wechselte der Schauplatz dann an den alten Rhein in Lustenau. In diesem sehr beliebten Spazier- und Fahrradgebiet stellte Ilkka den Teams die letzte Aufgabe für diesen Tag. Das Szenario war folgendes: Gefunden wurde ein Fahrrad. Nun soll die dazugehörende Person aufgespürt werden. Die Hunde mussten den Individualgeruch am Fahrrad aufnehmen, dann den Track finden und diesen über Asphalt- und Schotterwege sowie Grasflächen verfolgen und die Zielperson am Ende anzeigen.

 

Der letzte Seminartag hielt für die Hundeführerteams ein herausforderndes Real-Szenario bereit. Jedes ID-Tracking-Team bekam einen Kommandanten der ÖRHB Landesgruppe Vorarlberg zur Seite gestellt. Sie bekamen ein Suchgebiet zugewiesen und mussten anhand der Karte gemeinsam eine Suchtaktik festlegen. Das jeweilige Gebiet war dann von den Teams nach 1-3 Personen abzusuchen. Welche Strategie und Art der Suche angewandt wurde, stand den Teams dabei frei. Bei dieser Art der Aufgabe konnten den Hunde auch kein Zielgeruch präsentiert werden, da sowohl die zu suchenden Personen als auch die genaue Anzahl (für die Teams) unbekannt war. Auch diese unterschiedlichen Suchgebiete lagen großteils in belebten Umgebungen.

Am Sonntagnachmittag stand der letzte Teil des Seminars auf dem Programm: Die Aufgaben der vergangen Tage wurden zuerst nochmals in der Gruppe analysiert und besprochen. Anschließend fasste Ilkka die Grundprinzipien der Inhalte aus allen sechs Modulen zusammen und gab den Teilnehmern für ihn fundamentale Grundsteine in der Arbeit mit Hunden mit auf den Weg. Als abschließenden Programmpunkt präsentierte er dann die mit Spannung erwarteten Leistungsbewertungen der einzelnen ID-Tracking-Teams. In diese Bewertungen flossen sämtliche Leistungen aller Aufgaben dieses Wochenendes ein, aber auch das Gesamtbild der Entwicklung des Hundeführerteams, welche Ilkka seit Beginn der Seminarreihe kontinuierlich verfolgt hat. Die Leistungsbewertung wurde nach den selben Maßstäben und Standards durchgeführt, die in finnischen Einsatzorganisationen gelten und angewendet werden (Polizei genauso wie ehrenamtliche Rettungsorganisationen).

 

Herzliche Gratulation an die Teams der LG Vorarlberg, Heidi Kaufmann mit Nick und Andrea Lux mit Shiwani, die beide die „Einsatzfähigkeit als ID-Tracking-Team nach finnischen Richtlinien“ bestanden und von Ilkka ein entsprechendes Zertifikat überreicht bekommen haben!
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